Kunstgeschichte als physiognomische wissenschaft bohde daniela. Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft by Daniela Bohde ┬Ě OverDrive (Rakuten OverDrive): eBooks, audiobooks and videos for libraries 2019-01-26

Kunstgeschichte als physiognomische wissenschaft bohde daniela Rating: 6,2/10 1281 reviews

Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft

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Jahrhundert wurde er ├Ąsthetisiert, nationalistisch politisiert und diente schlie├člich w├Ąhrend des Nationalsozialismus als Bindeglied, das Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften vereinen sollte. Berichte und Neuigkeiten aus den Arbeitsgebieten der Diakonie in D├╝sseldorf. Weniger evident ist jedoch, dass dieser Ansatz das Erbe der Physiognomik in sich tr├Ągt, einem Feld also, dessen Seriosit├Ąt in Frage gestellt werden kann. So ist Heinrich W├Âlfflins Stilgeschichte letztlich ein Versuch der Charakterisierung von Kunstwerken. Die Breite, mit der die Argumentation angelegt ist, stellt dabei zugleich ihr Problem dar.

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Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft von Daniela Bohde (2012, Gebundene Ausgabe) g├╝nstig kaufen

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Allerdings unter R├╝ckgriff auf die damals neue, ja avantgardistische Einf├╝hlungspsychologie. Sedlmayrs Ansatz war, so macht Bohde nachvollziehbar deutlich, geleitet von der Suche nach der authentischen Botschaft des Werks. Dem Stilbegriff verhalf besonders W├Âlfflin zu seinem Recht. Nicht nur in der Entstehungsphase des Faches um 1800, vor allem im fr├╝hen 20. Trotzdem verwenden wir diese Begriffe ÔÇö sicher nicht allein in der Wissenschaft ÔÇö, und im Grunde lassen sie sich auch gar nicht vermeiden. Bohde definierte Denkfiguren weiter als Denkmodelle, die weit unterhalb einer ausgefeilten Theorie stu╠łnden, Leitmetaphern, Vokabeln, die fu╠łr einen bestimmten historischen Moment Plausibilita╠łt gewinnen, in aller Munde sind, Schul- und Fachgrenzen durchdringen, nie definiert werden mu╠łssten. Jahrhundert durchziehen physiognomische Denkfiguren nahezu alle relevanten methodischen Ans├Ątze.

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Nicht nur in der Entstehungsphase des Faches um 1800, vor allem im fr├╝hen 20. So steht das Sch├Âne zugleich f├╝r das Gute und vice versa das H├Ąssliche f├╝r das Schlechte. Dabei w├Ąren entsprechende Instrumentarien im interdisziplin├Ąren Feld verf├╝gbar. Neben der Langlebigkeit einzelner, inzwischen ├╝berholt geglaubter Paradigmen, macht das Buch dar├╝ber hinaus die Verantwortlichkeit von Forschung deutlich. Essay aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie, Note: 1, Universit├Ąt der K├╝nste Berlin Lehrst. Jahrhundert durchziehen physiognomische Denkfiguren nahezu alle relevanten methodischen Ans├Ątze.

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Kunst - Installationen, Aktionskunst, 'moderne' Kunst, Note: 1. Firmiert die Kunstgeschichte neuerdings gerne unter dem Label einer vermeintlich objektiven 'Bildwissenschaft', so suggeriert der vom Historischen entstaubte Begriff die vollst├Ąndige und unmittelbare Erkenntnis des Visuellen. ┬ź Elke HeidenreichHans Neuenfels ist nicht nur. Jahrhundert durchziehen physiognomische Denkfiguren nahezu alle relevanten methodischen Ans├Ątze. Physiognomik erweist sich so als eine Bildwissenschaft, die nicht nur f├╝r die Entwicklung der kunsthistorischen Methodik von gr├Â├čter Bedeutung war, sondern auch bei den aktuellen Bem├╝hungen um eine Aufwertung des Bildes eine Rolle spielt. So wurde der Charakter des Werks, des Ku╠łnstlers oder auch von Volk, Nation und Rasse bestimmt.

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Diese besetzten die mit einem normativ-holistischen Gestaltbegriff operierenden Leipziger Forscher. Als ihr Katalysator kann die durch die Verbesserung der Reproduktionstechniken ausgel├Âste Bilderflut in Fotografie und Film gesehen werden. Konzentrierte sich die Sedlmayr-Forschung bisher auf den vermeintlichen Bruch vom streng an wissenschaftlichen Prinzipien orientierten hin zu einem intuitionsgeleiteten Denken, so verdeutlicht die vorliegende Arbeit dessen Kontinuit├Ąt. ├ťber Sedlmayrs Methode sagt Bohde: Er ┬╗schaute durch die Maske hindurch und sah das wahre Gesicht des Bildes, dessen Physiognomie er dann deuten konnte. ┬ź Bohde kommt es vor allem darauf an, dass Lavaters Physiognomik moralisch argumentiert, indem sie vom Gesicht zur├╝ck auf den Charakter schlie├čt. Physiognomik erweist sich so als eine Bildwissenschaft, die nicht nur f├╝r die Entwicklung der kunsthistorischen Methodik von gr├Â├čter Bedeutung war, sondern auch bei den aktuellen Bem├╝hungen um eine Aufwertung des Bildes eine Rolle spielt. Hatte die V├Âlkerpsychologie bereits im Laufe des 19.

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Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft : Kritik einer Denkfigur der 1920er bis 1940er Jahre (Book, 2012) [cleanpowerfinance.com]

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Dieser ├Ąu├čert sich auch jenseits der Fachgrenzen, insbesondere in der deutschsprachigen Kulturkritik ├╝ber alle politischen Lager hinweg, beispielsweise im Leitmotiv des betrauerten Gesichtsverlusts. Ein Kernbegriff bei Lavater ist der 'Charakter'; Bohde zeigt, wie dieser Begriff im 19. Gestalt meine weit mehr als Form und verweise auf einen naturhaften, aber auch a╠łsthetischen Scho╠łpfungsprozess. In diesem Kontext steht auch die 'Gestalt' bzw. In diesem Kontext steht auch die 'Gestalt' bzw. Im Atalanta-Magazin werden Themen behandelt wie Wanderfalterforschung, Systematik, Taxonomie und ├ľkologie.

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Daniela Bohde: Kunstgeschichte als physiognomische Wissenschaft. Kritik einer Denkfigur der 1920er bis 1940 Jahre, Akademie Verlag 2012 :: Portal Kunstgeschichte

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Schon weil es den Leser mit teils abgelegener Literatur bekannt macht, wirkt es h├Âchst anregend. Inspiriert wurde er zu solchen Aussagen von der Einf├╝hlungspsychologie, deren Thesen ebenso wie jene der Gestaltpsychologie f├╝r die Kunstgeschichte wichtig waren und deshalb von Bohde dargestellt werden. Physiognomik erweist sich so als eine Bildwissenschaft, die nicht nur f├╝r die Entwicklung der kunsthistorischen Methodik von gr├Â├čter Bedeutung war, sondern auch bei den aktuellen Bem├╝hungen um eine Aufwertung des Bildes eine Rolle spielt. W├Ąhrend man in Berlin einen experimentellen Ansatz verfolgt hatte, so entstand insbesondere durch die Emigration der Schl├╝sselfiguren eine Leerstelle. Gestalt meine weit mehr als Form und verweise auf einen naturhaften, aber auch a╠łsthetischen Scho╠łpfungsprozess. Andererseits spielt die sich wissenschaftlich gebende Ausdeutung des Gesichts als Thema ebenso eine Rolle wie die ├ťbernahme ihrer Methode sofern es eine spezielle Methode ├╝berhaupt gibt durch die Kunstgeschichte; und erst dies ist das eigentliche Thema der Arbeit, mit der sich die Autorin in Frankfurt habilitierte.

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Namhafte Kunsthistoriker bezogen sich auf die Methode der Physiognomik, um aus der a╠łu├čeren Form Ru╠łckschlu╠łsse auf das verborgene Innere des Kunstwerks zu ziehen. So wurde der Charakter des Werks, des K├╝nstlers oder auch von Volk, Nation und Rasse bestimmt. Namhafte Kunsthistoriker wie Heinrich W├Âlfflin, Wilhelm Pinder, Hans Sedlmayr oder Wilhelm Fraenger bezogen sich auf die Methode der Physiognomik, um aus der ├Ąu├čeren Form auf das verborgene Innere des Kunstwerks zu schlie├čen. Als weiterer Schl├╝sselbegriff des 20. Sie muss jedoch als ein grundlegendes methodisches Vorbild der kunsthistorischen Forschung verstanden werden. Sie muss jedoch als ein grundlegendes methodisches Vorbild der kunsthistorischen Forschung verstanden werden.

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